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Meine Woche 10/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

was war das denn für eine Woche? Nicht ganz so aus technischer Sicht, dafür jedoch vom Wetter. Vor genau einer Woche haben wir uns alle einen Ast abgefroren, es waren fast zweistellige Minusgrade, meine Frau war in Sankt Andreasberg zum Snowboarden. Und heuer? Da war es auf Burg Regenstein bei Blankenburg im Harzer Land heute allerfeinstes „T-Shirt-Wetter“ mit Sonnenschein und angenehmen 17°C. Das musste ich natürlich mit der Frau direkt ausnutzen.

Beginnen wir den Rückblick auf die Technik-Woche mit einer Bombe. Angeblich steht Barack Obama in Verhandlungen mit Netflix für eine eigene Show auf dem Streamingdienst. Zu den Inhalten ist noch nichts nach außen gedrungen; lediglich das Bewerten der Arbeit der aktuellen  geschäftsführenden US-Regierung sei ausgeschlossen. Grundsätzlich hat sich Barack Obama mit seiner Familie nach dem Ausscheiden aus dem Weißen Haus sehr, sehr rar gemacht.

Eine schlechte Nachricht für den Datenschutz gab es leider schon in Woche 09; ich vergaß es da leider. Da wurde nämlich bekannt, dass der Videotürklingel-Anbieter „Ring“ von Amazon aufgekauft wurde. Schon seit längerem ist die Strategie Amazons bekannt, vermehrt auch den Weg der Bestellung vom Versandlager zum Kunden in den eigenen Händen halten zu wollen. Wie passend, dass man nun auch Türschlösser und Türklingeln anbieten kann. Der Kunden wird damit aber endgültig gläsern bzw. dadurch lassen sich Bewegungsmuster noch exakter aufzeichnen und mit bereits erhobenen Daten abgleichen.

Neben Gerüchten für FaceID im kommenden iPad Pro, einem (günstigeren) HomePod Mini arbeite Apple auch an High-End Kopfhörern. Das ist doch etwas überraschend, da man ja mit der Übernahme von Beats für knapp 3 Mrd. $ und den eigenen AirPods als Anbieter recht präsent im Kopfhörermarkt vertreten ist. Dabei soll es weniger um die eingesetzte Technik sondern vielmehr um das Design gehen. Das sei immer noch nicht final entschieden worden und kann sich auch noch hinziehen.

Natürlich bekam auch der HomePod wieder seinen Platz in den Medien und der Tech-Brance. Cupertino veröffentliche nämlich den ersten (surrealen) Werbespot zum neuen Smart-Lautsprecher. Niemand geringeres als der bekannte Regisseur Spike Jonze zeichnet sich für den Spot verantwortlich. Wenig überraschend dabei steht eher die Musikwiedergabe denn der Smartfaktor im Vordergrund. Siri hinkt nämlich im aktuellen Stadium der Konkurrenz von Alexa, Google und Co teilweise doch recht deutlich hinterher.

Ein Fakt, der diese Woche auch von einem der ursprünglichen Siri-Entwickler, Norman Winarsky, angesprochen wurde. Der grundlegende Funktionsumfang ist seit dem Start im Jahre 2011 nämlich nach wie vor unverändert. Apple habe zwar hin und wieder Ergänzungen wie das Anzeigen von Sport-Ergebnissen oder dem zaghaften Zugriff für Banking-Apps zwecks Überweisungen vorgenommen aber das ist schlicht und ergreifend zu wenig. gerade heute hat Siri mich in einem Citröen mit Carplay so dermaßen frustriert, dass ich meine Navigationsziele per Hand eintippte.

Passend zum Thema HomePod wurde dem Thema „Reparierbarkeit“ wieder neue Nahrung gegeben. Nun wurde bekannt, dass der Bundesstaat Kalifornien, der Heimat Apple´s, nun auch ein Gesetz zum „Recht auf Reparierbarkeit“ durch die Initiave der demokratischen Abgeordneten Susan Eggman diskutiert. Konkret soll es darum gehen, dass Diagnosewerkzeudge, Werkzeuge zum Öffnen der Hardware und originale Ersatzteile auch freien Werkstätten zugänglich sein soll. Speziell Apple argumentierte bisher vehement dagegen. Man würde nur „Stümpern und Hackern“ Tür und Tor zu relevanten Systemkomponenten öffnen. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass bereits 17 der 50 amerikanischen Bundesstaaten (Washington, Vermont, Oklahoma, New Hampshire, Kansas, Iowa, Minnesota, Illinois, Hawaii, Nebraska, North Carolina, Massachusetts, New York, News Jersey, Tennessee, Virginia, und Missouri) ähnliche Gesetze haben.

Gute Nachrichten gibt es für das 4. Welt-Technikstandort Deutschland. zukünftig sollen laut dem neuen Kanzleramtschef ausschließlich nur noch Glasfaser im Breitbandausbau gefördert werden. Damit soll Deutschland für den stetig steigenden Hunger an Daten und Geschwindigkeit fit gemacht werden. Denn das Vectoring ist vom technischen Standpunkt gesehen her am Ende der Fahnenstange. Der Vorgänger Dobrindt äußerste sich hierbei deutlich schwammiger. Ein Harken an der Sache gibt es allerdings. Das Ausbauversprechen hat nun eine Laufzeit bis 2025; was bis weit in die kommende Legislaturperiode hineinreicht. Nicht jede Nachfolgeregierung hat sich an solchen „Versprechen“ gehalten“. Ein richtiges Signal ist es allemal.

 

Das absolute Highlight wurde allerdings vom Audiospezialsiten Bose gesetzt und könnte dafür sorgen, dass Google, Apple, HTC, SOny und Microsoft ganz blöde aus der Wäsche gucken. Die Framinghamer stellten nämlich Pläne für eine eigene AR-Brille vor. Das Modell zeichnet sich durch eine deutlich schlankere Form aus und soll dem Träger durch den integrierten Kopfhörer im Audiobereich im Bereich AR unterstützen. Durch spezielle Sensoren und verbauter Technik funkt die Brille, die als Sonnenbrille genutzt werden kann, Informationen an das Trägerohr welche visuell durch den Träger aufgenommen wurden. Schaut man also ein Geschäft an, hört der Träger die Öffnungszeiten an. Nicht nur die Technik war beeindruckend; sondern auch wie gut bereits der Prototyp funkionierte. Inwieweit die AR-brille marktreif werden kann, hängt auch von der Plattform ab. Diesbezüglich hat Bose einen Finanzierungspool von 50 Mio. aufgelegt, mit denen Entwickler gelockt werden sollen. Die Audiotechnik allerdings lässt sich aber auch durchaus in bestehende Kopfhörerproduktlinien transferieren. Da werden in Zukunft spannende Produkte zu erwarten sein.

Das waren meine Highlights der vergangenen Woche? Wie schaut es denn bei Euch aus? Schreibt es mir in die Kommentare.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal auf dem appletechnikblog, euer Patrick

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