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Meine Woche 09/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

der MWC (Mobile World Congress) in Barcelona hat seine Pforten wieder geschlossen und übrig bleibt: relativ wenig.

Wo ich letztes Jahr noch einen Beitrag dazu schrieb (Der MWC und seine Schatten für Apple) war es dieses Jahr erstaunlich ruhig. Das liegt zum Einen daran, dass Sony´s Neuauflage des Xperia XZ und Xperia XZ Premium 2 mit den erwartbaren Veränderungen (also moderne Architektur und Gott sei Dank schmaleren Rändern) schon im Vorfeld durchsickerte und natürlich Samsung am vergangenen Sonntag sein Galaxy Unpacked Event abhielt. Somit mussten sich die verbleibenden Hersteller mit den verbliebenden  Aufmerksamkeitsbrotkrumen zufrieden geben.

In Erinnerung bleiben dürfte auf jeden Fall das Nokia 8810 von HMD, welches sich durch seine leicht gebogene Form und der gelben Farbe den Spitznamen als Handy-Banane redlich verdient hat.

Neben diversen Tablet – und Notebook Neuheiten zeigte Intel zudem sein 5G-Modem in einem 2in1 Convertible. Interessant dabei ist vielleicht noch, dass Intels Konkurrent in dem Bereich namens Qualcomm, seinen aktuellen Spitzenchipsatz, den Snapdragon 845, dieses Jahr auch als Plattform für Windows Notebooks zur Verfügung stellen will. Vielleicht ein weiterer Fingerzeig, dass zumindest die mobilen Mac-Modelle zumindest mittelfristig mit Apple´s ARM A.x Chipsätzen auf den Markt kommen könnten. Außerdem zeigte die Telekom dort erstmals ihren Smartspeaker vorgestellt. Dieser hört, wie passend, auf den Zuruf „Hallo Magenta“ und soll beispielsweise auch zum Umschalten des hauseigenen IPTV Angebots Entertain genutzt werden können. Dabei möchte man sich nicht als Konkurrent zu Amaxon Alexa, Microsoft Cortana, Siri oder dem Google Assistant wissen sondern laut Aussage der Telekom Managerin Claudia Nemat den Laustprecher „Als komplementäres (ergänzendes) Angebot“ wahrgenommen wissen.

Der Hammer der Woche dürfte zweifelsohne der geplante Börsengang von Spotify sein. Nachdem es schon seit Längerem Gerüchte dazu gibt, soll es nun ganz konrekt sein. Nach wie vor ist eine Direktplatzierung im Gespräch, also ohne die Platzierung durch eine Bank wie es bei einer Neuemission üblicherweise der Fall wäre, und somit wird keine Preisspanne festgelegt. Das ist eine mehr als unübliche Praxis, da somit ein neuer Cash-Flow eigebntlich ausgeschlossen ist (was ja eigentlich das Ziel ist; denn Aktien sind nichts anderes als Anteilsscheine die bei Ausgabe zu einem festdefinierten Wert bzw einer fest definierten Preisspanne „verkauft) werden).

Damit spart Spotify sich allerdings natürlich die in der Finanzbranche durchaus üppigen Beraterhonorare; gerade mal 35 Mio an Gesamthonorarkosten streichen die beauftragten Unternehmen Goldman Sachs, Morgan STanley und Allen & Co ein. Normalweise wird für solch eine Emmission eher 60 – 70 Mio an Honorar aufgerufen.

Der Wochenrückblick wäre kein Wochenrückblick, wenn es nicht eine neue „Hiobsbotschaft“ für Apple geben würde. Zum wiederholten Male greifen Unbekannte die Shuttle-Busse an, mit denen das Unternehmen Ansgestellte aus San Francisco nach Cupertino transportieren lässt (auch Google hat mit dem problem zu kämpfen). Deshalb setzt die California Highway Patrol nun Lock-Busse mit Polizisten in Zivil an um die Angreifer zu überrumpeln. Der Erfolg hält sich bisher in Grenzen, weshalb man nun eine andere Route vom Wohn- zum Arbeitsort fahren lässt. Ärgerlichweise bedeutet dass für die Angestellten aber ein zeitlichen Mehraufwand von 30-45 Minuten – pro Strecke, wohlgemerkt.

Die Woche bot aber auch Erfreuliches für Apple. Denn die Apple Watch ist der eindeutige Marktführer im Bereich Smartwatches und Wearables und hat zudem massiv im Markt der klassischen Uhren wildern können. Durch die schätzungsweise 17,7 Mio verkauften Geräte im vierten Quartal steht man mit deutlichem Abstand an der Spitze. Fitbit schaffte immerhin beachtliche 15,4 Mio verkaufte Fitnesstracker; büßte allerdings im Vergleich zum Vorjahresquartal satte 31% ein währedn Apple seinerseits um knapp 56% zulegte. Passend dazu gab man für die Series 3 nun die Tracking-Unterstützung für Skifahren und Snowboarden bekannt. Wie üblich werden diese Daten auch in Health abgespeichert und können für spätere Auswertungen ausgelesen werden.

Auch die Profis durften sich diese Woche freuen; veröffentlichte Cupertino doch das erste Update für Logic Pro X 10.4, was ja durchaus ein recht umfangreiches Update seinerzeit darstellte, auf Version 10.4.1. Das Update stellt ein Bugfix dar; mit dessen Hilfe Apple verschiedene kleinere „Problemchen“ adressierte. Unter anderem werden nun die Plug-In-Einstellungen für Step FX, Phat FX, Chromaverb und Vintage-EQ Sammlung korrekt installiert. Ferner wurden zudem Tastaturbefehle für Zooming korrekt implementiert sowie das Abstürzen bei Aufrufen von Objekten die mit einer älteren Version von Logic Pro X erstellt wurden, unterbunden. Die Bewertungen im Mac App Store sind für die aktuelle Version durchgehend positiv.

Gemischte Gefühle dürfte Tim Cook rund um das iPhone X haben. Der Absatz ist wohl nicht so wie erwartet; laut Brancheninsidern reduzierte Cupertino zuletzt doch deutlich die Bestellungen des Displays, und auch die Kamera des iPhone X steht nicht mehr unangefochten an der Spitze der Smartphone-Knipsen, denn das Samsung S9(+) soll laut ersten Tests überraschend gut abgeschnitten haben. Doch an der Performance des A11 Bionic beißt sich die Konkurrenz einfach die Zähne aus. Sowohl der aktuelle Snapdragon 845 von Qualcomm als auch der neue Exynos 9 im Samsung Galaxy S9 fallen in nahezu allen relevanten Benchmarks teilweise signifikant hinter den A11 Bionic zurück. Auch der Grafikpower ist bisher nichts gewachsen, lediglich im Multitasking (also dem Arbeiten mit verschiedenen offenen Apps) sind die Wettbewerber auf Augenhöhe bzw. können mit ihren Geräten das iPhone X hinter sich lassen. Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass das iPhone X nur 3GB RAM hat während die Konkurrenten mit mindestens 4GB bzw der Verdopplung auf 6GB RAM ausgestattet sind.

Und auch FaceID ist bisher der absolute Goldstandard für diese Art und Weise der Gesichtsentsperrung, der ebenfalls kein Wettbewerber bisher mit seinem System das Wasser reichen kann.

Frohe Kunde gibt es auch für alle Kunden von Sky. Nachdem manals Sky-Kunde mit dem Verlust der Exklusivrechte der Fussball-Bundesliga, dem sofortigen Verlust der Formel 1 Übertragungsrechte für die nun beginnende Saison 2018 eine Kröten schlucken musste; gab es diese Woche einen kleinen Lichtblick am Horizont. Denn etwas überraschend verkündete man die Planung einer Zusammenarbeit mit dem wohl populärsten Streamingdienst Netflix. Zunächst startend in UK soll im Laufe des Jahres Inhalte dieser Kooperation auch für Kunden in Deutschland nutzbar sein. Der geneigte Kunde von Sky weiß; ganz ohne Wehrmutstropfen geht´s nicht. Laut diversen internenen Quellen wird wohl eine Settop-Box dafür benötigt. Inwieweit die als Option auszutauschen ist, welche genauen Preise dafür aufgerufen werden, darüber hüllt man sich in Schweigen.

Persönlich rate ich zur Vorsicht, denn Sky setzt auf das Postpaid-prinzip. Das bedeutet, Ihr schließt einen vertrag mit einer Laufzeit von mindestens 12 Monaten ab. Denkbar wäre, dass auch das Netflix-Paket eine solche Vertragslaufzeit hat. Bucht Ihr Netfliy separat, so könnt Ihr jederzeit monatlich kündigen 😉

Neben der Telekom und Vodafone gibt es im Bereich IPTV noch weitere Anbieter. Dazu zählt neben Zattoo MagineTV zu den bekanntesten Marken in diesem Bereich. Für deren Kunden gab es vergangene Woche einen richtigen Tiefschlag in die Magengrube. Denn im Rahmen der Umstruktierung seines Abo-Modells langt MagineTV bei Kunden mit älteren Tarifen nun richtig zu. Das werbefreie Paket von Basic mit 89 Sendern, davon 26 in HD, kostet nun 10,00€ statt bisher 6,99€ – das entspricht einer Preiserhöhung von knapp 46%. Noch üppiger schlägt man beim Paket Premium mit insgesamt 118 Sendern zu. Statt bisher 11,99€ muss man nun 20,00€ berappen, was einer Preiserhöhung von 66% entspricht. Auf Nachfrage antwortete das Unternehmen recht lapidar, dass man „sich dem Markt und seiner Preisstruktur lediglich anpasse“. Das einem der Kunde eigentlich egal ist, kann man nicht noch deutlicher formulieren; zumindets ist das meine Meinung.

Das soll es mit meinen persönlichen Wochenhighlights gewesen sein. Was waren denn Eure Kracher der vergangenen Woche? Schreibt es, wie immer, in die unten folgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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