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Die Bose SoundTouch 300 im Test – Sind die Grenzen tatsächlich verschoben worden

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Diejenigen unter Euch, die mir schon länger folgen werden sich an mein Review zum Multiroom-Lautsprecher Bose SoundTouch 10 erinnern; hier geht es zum Beitrag „Der Bose SoundTouch 10 – Die eierlegende Wollmilchsau unter den Streaming-Lautsprechern?“ Eine wichtige Voraussetzung für den damaligen Kauf war die Kompatibilität zu einer entsprechenden Soundbar, welche mit aktuellen Anschlüssen (also HDMI zur Übertragung von DTS) ausgestattet ist.

Update 2:

Bose hat nun seit knapp einer Woche eine mehr als interessante Aktion für Euch. Wer mit der SoundTouch 300 + Acoustimass 300 geliebäugelt hat, sollte nun zuschlagen.

Denn es gibt eine offizielle WM-Aktion von Bose. Dabei gewährt Bose Euch einen Preisnachlass i.H. von 150,00€ auf das Acoustimass 300 Bass Module wenn ihr das zusammen mit der SoundTouch 300 erwerbt.

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Das ist ein mehr als fairer Deal und sorgt dafür, dass Ihr zu dem beeindruckenden Bild auch einen beeindruckenden Sound genießen könnt.

Angebot gilt nur in Kombination SoundTouch 300 UND Acoustimass 300!

Update1:

Darauf haben Fans der SoundTouch Produktfamilie von Bose lange gewartet. Seit gestern ist nun der offizielle Bose Alexa Skill für die Sprachsteuerung verfügbar. Damit lässt sich analog zu Sonos alle vorhandenen SoundTouch-Lautsprecher in den einzelnen Räumen ansprechen und steuern.

Zusätzlich lassen sich neben dem Start der Musikwiedergabe auch Klangeinstellungen via Sprache steuern.

Als Sprachbeispiele führt Bose folgende Optionen an: „Alexa, erhöhe die Lautstärke im Wohnzimmer“, „Alexa, überspring den Titel im Esszimmer“ und „Alexa, halte die Musik im Schlafztimmer an“.

Der Skill kann ab sofort über die Amazon Alexa App heruntergeladen und installiert werden. Es muss aber zwingend eine Kontoverknüpfung per Hand durchgeführt werden; der Skill führt Euch da allerdings easy durch. Im Gegensatz zu Sonos ist nur ein einmaliges Anmelden notwendig

Lange Rede, kurzer Sinn – Seit knapp drei Wochen steht nun die SoundTouch 300 bei mir im Wohnzimmer. Die Verpackung ist relativ schlicht und unauffällig, die Soundbar selbst wurde sehr gut geschützt in der Verpackung; sonst möchte ich hier nicht weiter groß darauf eingehen.

Erfreulicherweise legt Bose aber alle notwendigen Kabel dazu. Das bedeutet, dass Ihr ein hochwertiges HDMI-Kabel (notwendig für den 4k-passthrough; darauf gehe ich später noch einmal ein), ein optisches Glasfaserkabel, die Fernbedienung sowie die notwendigen Batterien zur Fernbedienung im Lieferumfang enthalten habt. Neben dem Anschluss für Deutschland ist interessanterweise (wie beim SoundTouch 10) auch das Kabel für den amerikanischen Stromanschluss dabei. Zudem ist noch ein Mikrofon zum Ein- bzw Ausmessen des Systems auf den jeweiligen Raum dabei. Bose nennt das System AdaptiQ und verspricht ein einfaches Handling dazu.

Die SoundTouch 300 kommt mit den Maßen von 97,8 cm Länge, einer Höhe von 5,7 cm und einer Tiefe von 10,4 cm bei einem Gewicht von 4,7 Kg. Das ist als kompakt zu bezeichnen und sollte auf den gängigen TV-Boards Platz finden.

Out of the Box weiß die SoundTouch 300 mit einer schlichten und kühlen Eleganz zu gefallen. Die Ingenieure spendierten dem schwarzen Klangbalken eine Abdeckung aus wärmebehandeltem Glas sowie ein Aluminium-Korpus, welcher nur auf der Rückseite aus Kunststoff besteht. Die Glasabdeckung ist zwar ein Magnet für Staub und Fusseln, sorgt aber neben der edlen Optik auch für eine extreme Robustheit. Wo Kunststoffoberflächen in Klavierlack recht schnell durch Putzen und rüber laufende Katzen stumpf und unansehnlich werden; zeigt sich die SoundTouch 300 recht unbeeindruckt davon.

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Auf der Vorderseite dominiert die Front aus Aluminium, welche nur auf der linken Seite durch kleine Symbole und darüberliegende LED´s unterbrochen wird. Somit ist kein Display verbaut, was meiner Meinung aber auch nicht notwendig ist. Auf der Rückseite befinden sich folgende Anschlüsse:

  • HDMI 1.4 Eingang mit 4k Passthrough
  • HDMI 1.4 Ausgang mit ARC (Audio Return Channel; siehe Erklärung weiter unten)
  • W-Lan AC Schnittstelle mit 2,4 GHz/5 GHz Unterstützung
  • Bluetooth
  • NFC zum einfachen Koppeln eines Android-Gerätes (meiner Meinung nach ist NFC in dem Bereich Schwachsinn)
  • RJ45-Port; also kabelgebundener Netzwerkanschluss
  • Stromanschluss
  • 2x 3,5 mm Klinke, einmal als Anschluss für die Audio-Kalibrierung AdaptiQ und einmal für das Bassmodul Acoustimass 300 oder andere kabelgebundene Quellen
  • Micro-USB für ein kabelgebundenes Software-Update

Zudem verfügt die SoundTouch 300 über auf der Unterseite eingelassene Fassung für zwei Schrauben für die Wandmontage. Dazu muss aber die separat erhältliche WB 300 von Bose gekauft werden; die ist also nicht im Lieferumfang dabei. Grundsätzlich sollte die SoundTouch 300 auch immer auf dem Sideboard vor dem Fernseher platziert werden. So kann die Soundbar das Sideboard als zusätzlichen Klangkörper mitbenutzen und es klingt nochmals einen kleinen Tacken besser.

Das Look&Feel der Bose SoundTouch 300 gehört definitiv zu den schönsten bisher am Markt verfügbaren Designs. Durch die unglaublich gute Verarbeitungsqualität und dem Mix der Materialen wirkt die SoundTouch 300 wie ein schlichter Monolith und macht einfach richtig was her. Endlich ist die Optik einer Soundbar von Bose dem Klang (und auch dem Preis) angemessen.

Das gilt übrigens auch für den separat erhältlichen Subwoofer Acoustimass 300. Vorbei also die Zeiten vom schalen, aus Presspappe definierten Design!

Das es die SoundTouch 300 nur in Schwarz gibt ist zwei Dingen geschuldet. Einerseits sind die meisten Fernseher, welche heute gekauft werden können, in Schwarz oder einem Silber-Grau gehalten. Durch die schwarze Soundbar, welche in der Regel unter dem Fernseher platziert werden sollte, ergibt sich somit eine ruhige, einheitliche optische Front. Andrerseits würde eine weiße Soundbar in Kombination mit dem gehärteten Glas eine zu starke Reflexion des Fernsehbilds erzeugen und diese Reflexion direkt wieder auf den Bildschirm des Fernsehers spiegeln….

Technisch gesehen ist die SoundTouch 300 ein sogenanntes 3.0 Soundsystem. Das bedeutet, dass die mittigen Lautsprecher die Sprache wiedergeben und die beiden äußeren Lautsprecherpaare für sämtliche Surround-Effekte zuständig sind. Zudem verfügt die Soundbar über zwei kleine rückwärtige Öffnungen für eine Bassreflexion um die tiefen Töne abzubilden. Um einen virtuellen Surround-Sound zu erzeugen, nutzt Bose seine patentierte Phase Guide Array Technologie. Das Prinzip dahinter ist echt schwierig zu erklären, trotzdem versuche ich das mal:

PhaseGuide Arrays sind Treiber, die vor der eigentlichen Membran platziert sind. In dem Treiber sitzen verschiedene Rippen, die in einem bestimmten Winkel angebracht sind und mit einer Steuerelektronik angesteuert bzw. geöffnet werden. Somit kann die SoundTouch 300 ein von links nach rechts fahrendes Auto akustisch darstellen. 

Schon bei den ersten Lautsprechern, dem legendären Bose 901, setzte Bose auf das Prinzip der indirekten Beschallung. Das Prinzip dahinter ist so genial wie einfach und aus den besten Opernhäusern dieser Welt entnommen.  Denn dort stellte Dr. Amar G. Bose fest, dass der Zuhörer nur etwa 15% des Schalls direkt von der Bühne wahrnahm. Die verbleibenden 85% drangen über die Schallreflexionen, verursacht durch die Wände und deren aufwendiger Konstruktion, zum Zuhörer. Die Phase Guide Arrays nehmen dieses Prinzip auf und verfeinern es weiter. Denn auch in den seitlichen Öffnungen dringt der Schall aus der SoundTouch 300 und nutzt die Wände zum Erzeugen des Raumklangs durch die entstehenden Schallreflexionen. Auch deshalb sollte die SoundTouch 300 frei auf einem Sideboard stehen; bitte niemals die SoundTouch 300 in ein Fach einsetzen. Dadurch geht ein Großteil dieses Effektes verloren, da der Klang nicht ungehindert zur Wand getragen werden kann.

Die SoundTouch 300 kann außerdem bei Bedarf zu einem 5.1 Heimkinosystem mithilfe des separat erhältlichen Bassmodul Acoustimass 300 und den Virtually Invinsible 300 Wireless Surround Lautsprechern ausgebaut werden; was einem eine gewisse Flexibilität hinsichtlich Wohnzimmergröße und eventueller späterer Umzüge lässt. Komplett kabellos sind allerdings weder der Acoustimass 300 noch die Rearspeaker. Beide Komponenten müssen natürlich mithilfe eines Stromkabel an eine Steckdose angeschlossen werden. Die Virtually Invinsible 300 haben dafür Funkmodule beigelegt bekommen; die Rear-Speaker selbst werden mithilfe eines Lautsprecherkabel an die Funkmodule angeschlossen.

Nachdem die Soundbar aufgestellt und mit allen Kabeln versehen ist; kommen wir zum richtigen Verkabeln. Die SoundTouch 300 wird dabei vom HDMI-Ausgang zu einem HDMI-Einmgang am Fernseher angeschlossen. Dabei ist darauf zu achten, dass am Fernseher der sogenannte HDMI-(ARC)Port genutzt wird um später die Programmierung der Fernbedienung erfolgreich durchzuführen. Außerdem schalten dadurch Fernseher (gekauft ab 2013) die Tonausgabe von den internen TV-Lautsprechern automatisch auf die angeschlossene Soundbar um.

Zur Erklärung für ARC: 

ARC steht für das sogenannte Audio Return Channel Protokoll. Mithilfe dieses Protokoll können Fernseher und angeschlossene Geräte miteinander kommunizieren und dafür Sorge tragen, dass der Fernseher über den HDMI Port das Audio-Signal an die angeschlossene Quelle wie ein AV-Receiver, ein Heimkinosystem oder wie in unserem Fall an die Soundbar überträgt. Das ARC-Protokol sorgt umgekehrt auch dafür, dass Videosignale über die Soundbar direkt an den Fernseher durchgeschleift werden und der Ton direkt auf der Soundbar verbleibt. Zusätzlich ist das sogenannte HDMI-CEC Protokoll (Consumer Electronics Control) implementiert, was dafür sorgt, dass Steuerbefehle geräteübergreifend via HDMI korrekt übertragen werden.

Hierbei kommt der auch oben erwähnte 4k-passthrough zum Tragen. Über den integrierten HDMI-Eingang ist die SoundTouch 300 in der Lage, das hochauflösende 4k-Videosignal, einer TV 4k oder einer xBox One S in meinem Fall, OHNE Verlust der Bildqualität zum Fernseher durchzuschleifen. Das ist interessant bei an der Wand montierten Fernsehern.

Falls der Flachbildfernseher ein älteres Gerät ist und kein ARC unterstützt, steht aber zusätzlich der Anschluss via Opt-In zur Verfügung. Hierbei kann aber die Soundqualität im Bezug auf DTS leiden. Zudem ist der 4k Passthrough bei Opt-In obsolet. In diesem Fall sollte der Zuspieler direkt am Fernseher angeschlossen werden, was aber Makulatur ist, da dieser höchstwahrscheinlich kein 4k-fähiges Bildpanel hat…..

Anbei eine vereinfachte Skizze, wie die SoundTouch 300 korrekt mit einem externen Blueray-Player angeschlossen wird.

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Nachdem alles korrekt verkabelt und verdrahtet ist, startet man die Soundbar mithilfe der Fernbedienung.

Um die Soundbar ins heimische W-Lan einzubinden muss zwingend die SoundTouch Applikation zu Hilfe genommen werden. Da ich schon einen SoundTouch 10 besitze, keine weltbewegende Neuerung für mich. Für das Prozedere hier noch einmal die Bilderstreite vom SoundTouch 10.

Da ich damals ein Kundenkonto anlegen musste, stehen mir also die auf dem SoundTouch 10 definierten sechs Presets in identischer Form auch auf der SoundTouch 300 zur Verfügung.

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Mithilfe des ARC-Prtokolls hat mein Fernseher die Soundbar auch ohne Probleme erkannt und den Ton über die SoundTouch 300 abgespielt. Nächster Schritt war also das Einmessen mithilfe des mitgelieferten Mikrofons. An einem mitgelieferten Einmess-System kann man übrigens hochwertige Heimkino-Systeme bzw. hochwertige Soundbars erkennen. Die Hersteller, die davon etwas verstehen, liefern nämlich immer ein Einmess-System mit aus. Deshalb kann eine Samsung, LG oder Sony Soundbar es meiner Meinung nach niemals von der Audioqualität mit einem reinen Audio-Hersteller aufnehmen.

Das Einmessen einer Soundbar ist für mich absolut unabdingbar. Denn jeder Raum auf der Welt hat eine ganz eigene Akustik. Das hängt natürlich von baulichen Faktoren ab; also wie ist der Schnitt des Raums, ist eine offene Küche dahinter oder ein Wintergarten daneben platziert. Ferner spielen natürlich auch die verwendeten Materialen und die Möbel einen wichtigen Faktor; wenn man bedenkt, dass der Schall ja von sämtlichen Oberflächen mehr oder weniger stark reflektiert wird. Sehr wohl spielt es also eine Rolle ob man doppelwandig oder dreifach verglaste Fenster hat, ob man auf einer Ledercouch oder einem Stoffsofa sitzt, ob der Boden mit Laminat oder Parkett oder aber mit Granit verkleidet wurde. Selbst die Beschaffenheit der Möbel ist entscheidend; ob man also Eiche rustikal oder IKEA-Möble aus mdf- oder hdf-verdichteten Pressspan hat. Davon ab hilft das AdaptiQ auch, klangliche Schwächen des ausgewählten Standorts oder der Räumlichkeit auszugleichen bzw. zu überdecken.

Dementsprechend wurde die Soundbar selbstverständlich vor dem Musik- und Hörgenuss mithilfe des Mikrofons aus- und eingemessen. Dazu muss man das mitgelieferte Mikrofon lediglich am mit „AdaptiQ“ gekennzeichneten 3.5 mm AUX-Anschluss anschließen.

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Anschließend muss auf der mitgelieferten Fernbedienung die Tastenkombination „SoundTouch“ gedrückt werden und „Taste 8“ gedrückt gehalten werden. Nach ca. 10 Sekunden springen zwei LED´s dauerhaft auf Grün und eine Frauenstimme heißt einem im Einmess-System willkommen.

Die dort hinterlegte Standardsprache ist Englisch. Zum Wechsel ins Deutsche muss auf dem Steuerkreuz der Fernbedienung dreimal der Pfeil nach oben gedrückt werden. Das System sagt einem auch bei jedem Wechsel die aktuell auswählte Sprache an; also keine Panik. Die Frauenstimme fordert Einen nun auf, den angesagten Instruktionen Folge zu leisten. Jeder Befehl muss mit der Lautstärke+-Taste bestätigt werden; mit der Lautstärke- Taste kann zur vorherigen Ansage navigiert werden. Das System spielt nun eine ca. 15-sekündige Testfrequenz aus verschiedenen Testtönen ab. Nach dem Ausmessen von allen fünf Messpunkten wird die Soundbar nun kalibriert und auf die aus den räumlich ausgemessenen Bedingungen eingemessen.

Wichtig; werden im Nachhinein das Bassmodul 300 bzw. die Virtually Invinsible Wireless Surround Speaker hinzugefügt, muss das System aufgrund Hinzufügen neuer Schallquellen erneut ausgemessen werden. Neue Schallquellen verändern ja die Akustik. Um den Acoustimass 300 bzw die Virtual Invinsible 300 Wireless Surround-Speaker hinzuzufügen müsst Ihr auf der Fernbedienung die SoundTouch-Taste drücken und anschließend die Taste 7 ca. 10 Sek. lang drücken. Alle LED´s springen an und anschließend leuchtet dauerhaft die LED der Verbindungen

Der Unterschied zwischen dem Sound „out of the Box“ und eingemessen ist als durchaus gravierend zu bezeichnen. In Prozent würde ich den Unterschied auf ca. 20-25% bessere Akustik zugunsten der Einmessung beziffern. Klingt nicht viel, bedeutet aber ein Viertel mehr Leistung 😉

Vorweg muss ich die enorme Bassleistung der SoundTouch 300 hervorheben. Der Bass aus der SoundTouch 300 ist durchaus voluminös ohne an „Trockenheit“ und Präzision zu verlieren. Das Übersteuern hält sich absolut in Grenzen und kommt erst im Bereich der Maximallautstärke etwas zum Tragen.

Versteht mich nicht falsch, der nachrüstbare Subwoofer hat absolut seine Darseinsberechtigung. Denn das optional erhätliche Acoustimass 300 ist vom Volumen her einfach deutlich größer und schafft es dieses typische „Drücken“ für die Effekte bei Actionfilmen und Ähnliches zu erzeugen. Wer aber, wie ich, ein kleineres Wohnzimmer von 25m² oder kleiner, sein Eigen nennt ist für den nötigen Rumms nicht zwingend auf den Bass angewiesen. Die Soundbar drückt auch so schon ganz gut. Auffällig ist dabei, dass bis ca. 40%-45% der Lautstärke der Tieftonbereich im Vergleich zu den Mitten und Höhen überproportional ansteigt; ab 50% Lautstärke oder höher werden eigentlich nur noch die Mitten und Höhen in der Lautstärke angehoben. Auch hier werden Verzerrungen auf ein absolutes Minimum reduziert, was angesichts der Maße bzw. der Bauhöhe von knapp 5,7 cm doch etwas überrascht.

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Für all Diejenigen unter Euch, für die es nie genug Bass geben kann, eine frohe Kunden. Die SoundTouch 300 kann sogar mit zwei Acoustimass 300 Wireless Bass Modulen verbunden werden. Das sollte dann aber scheppern; die Kündigung eurer Mietwohnung sollte Euch aber dann nicht überraschen 😀

Bei Filmen/Serien im Bereich des virtuellen Surround-Sound spielt die SoundTouch 300 aber alle Stärken durch die Phase Guide Arrays aus. Denn mehr als einmal dachte ich, ein Klopfen an der Tür tatsächlich bei uns an der Wohnungstür gehört zu haben. Tatsächlich war es aber die Akustik der entsprechenden Szene aus dem gerade laufendem Film/Serie. Der räumliche Klang ist also absolut phänomenal und angesichts des kompakten Designs eine wahre Meisterleistung an Ingenieurskunst. So toll also der räumliche Klang ist, einen dicken Wermutstropfen hat die Soundtouch 300 leider. Vorgestellt im Herbst 2016 verzichtet Bose aus absolut unverständlichen Gründen auf Dolby Atmos. Dolby Atmos bedeutet, dass Ihr auch Effekte von der Decke wahrnehmen könnt; also bei Star Trek fliegt das Raumschiff auch akustisch über euren Kopf hinweg und nahezu jeder Wettbewerber griff dieses Thema bei seinen Soundbars auf; welche in der Preisregion der SoundTouch 300 angesiedelt sind. Das wäre meiner Meinung nach Pflicht gewesen; der gute Virtual Surround Sound der SoundTouch 300 durch die Phase Guide Technologie macht allerdings eine Menge wett und das Fehlen macht sich nicht so gravierend bemerkbar wie ursprünglich vermutet. Allerdings muss ich bemerken, dass Dolby Atmos bei Soundbars Euch stark einschränken. Einfallswinkel gleich Ausfallwinkel. Bedeutet also, dass der Abstand von der Sitzgelegenheit zur Soundbar und somit zum Fernseher in engen Grenzen gesteckt wird.

Separat möchte ich auf die Qualität der Sprachwiedergabe eingehen. Einige sagen, dass die S-Laute etwas zischelig sind. Ja, es stimmt; allerdings, zischelnde S-Laute sind allerdings kein durchgehender Standard. Es hängt eher davon ab, wie der Toningenieur den Ton abgemischt hat. Bei der Dokumentation „Unsere Erde“ auf Netflix war es das Zischeln der S-Laute durchaus störend wahrnehmbar; während es bei der ebenfalls von Netflix produzierten Doku-Serie„Dirty Money“ (eine Doku-Serie, die ich übrigens Jedem empfehlen kann!) so gut wie gar nicht auftrat. Es hängt also sehr von der Audio-Qualität des Inhaltes ab; ein Umstand der nicht immer von Euch oder von Bose beeinflusst werden kann. Am Besten wäre es natürlich, wenn es gar nicht auftritt aber somit hat Bose ja auch noch was zum Verbessern. Ich möchte aber an dieser Stelle anmerken, dass Klang immer ein subjektives Empfinden bleibt. Solltet Ihr Euch unsicher sein, ob des Preises oder ob Euch der Sound beeindruckt, schaut am am besten vorher bei dem fachhändler eures Vertrauens vorbei. Natürlich kann sich die SoundTouch 300 auch bei mir im MediaMarkt Wolfsburg oder bei meinem Kollegen Frank von bosevomfachmann anhören.

Zu der SoundTouch 300 kommt eine Fernbedienung, welche als Universalfernbedienung programmiert werden kann; um beispielsweise neben der SoundTouch 300 auch den Fernsehers sowie den angeschlossenen UHD-Bluerayplayer bedienen zu können. Die Programmierung ist eigentlich recht einfach; man muss nur wissen wie es geht.

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In der Verpackung der SoundTouch 300 sind zwei Hefte dabei, eine Bedienungsanleitung und im zweiten Heft stehen die Generalcodes der Fernsehhersteller, Skyboxen, TV`s und Blueray-Player. Generalcodes haben einen entscheidenen Vorteil; Ihr müsst nicht lange nach dem Modell-spezifischen Code suchen.

Da ich selbst ein Sony TV besitze; erkläre ich es anhand dessen. Um die mitgelieferte Fernbedienung auf den Fernseher anzulernen, muss die Taste mit dem TV-Symbol solange gedrückt werden bis alle 6 Quellentasten 2x orange aufleuchten (die entsprechend ausgewählte Quellentaste, in unserem Fall die Taste mit dem Fernsehsymbol, leuchtet weiterhin). Nun wird der Herstellercode, bei Sony 5x die 0, über das Ziffernfeld eingetippt. Um zu überprüfen, ob die Bose-Fernbedienung nun den Fernseher steuern kann, muss die Menü-Taste gedrückt werden. Falls der Fernseher nicht reagiert; muss einfach und ausschließlich die Lautstärke+ Taste gedrückt werden. Im Hintergrund wird nämlich das nächste Teilcode-Paket des Generalcodes auf die Fernbedienung geladen und Ihr könnt wieder mithilfe der Menü-Taste überprüfen ob sich der Fernseher nun bedienen lässt. Dieses Prozedere ist solange zu wiederholen bis der Fernseher auf die Menü-Taste der Bose Fernbedienung anspricht.

Anmerkung: Gerade bei Fernsehmodellen von Samsung kann es vereinzelt zu Problemen mit der SoundTouch 300 und der verbundenen fernbedienung kommen. Samsung benutzt im CEC-Protokoll oftmals eine eigene Firmware. Um die Problematik zu kompensieren muss eine Einstellung der SoundTocun 300 via App geändert werden. Dazu muss die App gestartet und die Soundbar ausgewählt werden. Anschließend tippt Ihr auf das Zahnrad. Nachfolgend muss auf „Erweitertes Setup“ getippt werden. Nun muss „HDMI-CEC“ ausgewählt werden. Abschließend sollte „Alternative Ein“ ausgewählt werden. Nun sollte sich der Samsung-Fernseher wieder korrekt bedienen lassen und eventuele ungewollte Starts der SoundTouch sollten ebenfalls der Vergangenheit angehören.

Nach diesem Schema werden auch entsprechend Satelliten-Receiver sowie DVD- und Blueray-Player angelernt; dort wird jedoch die „Guide“ Taste sowie links und rechts auf dem Steuerkreuz zum Überprüfen genutzt. Eine Apple TV 4 lässt sich so zwar auch anlernen und „bedienen“; leider ist eine Eingabe über die „OK-Taste“ nicht möglich. Da müsst Ihr leider auf die mitgelieferte Fernbedienung oder auf die TV Remote-App auf iPhone/iPad zurückgreifen. Die Telekom Entertain-Receiver lassen sich übrigens nach aktuellem Stand gar nicht über die Bose Fernbedienung bedienen.

Auf der Fernbedienung sind noch zwei wichtige Tasten vermerkt. Die erste Taste ist die sogenannte Bass-Taste. Mit Ihr lassen sich ganz einfach Volumen und Treble der Basswiedergabe unter mithilfe der Laustärke- und +Taste runter- und wieder hochregeln. Die Status-LED auf der linken Seite geben Euch dazu Auskunft. Wandert die LED von rechts nach links, nehmt ihr Volumen und Treble raus. Geht die LED den umgekehrten Weg, also von links nach rechts, wird Volumen und Treble dazugegeben.

Ich mag dieses Feature sehr, da ich nicht erst groß in irgendwelchen Menüs und Untermenüs rumnavigieren muss. Ein einfacher Tastendruck reicht aus. Sehr praktisch, falls euer Partner  (wie meine Frau in schöner regelmäßigkeit)mal auf der Couch neben Euch einschläft.

Die zweite Taste Taste wird durch eine Sprechblase gekennzeichnet und dahinter verbirgt sich der sogannte Dialogmodus. Stellen wir uns vor, wir schauen einen Tatort. Ganz oft ist es so, dass die Dialoge der Darsteller schlecht zu verstehen sind. Das liegt nicht unbedingt an meinem Hörvermögen (das ist bei mir zumindest noch erstaunlich gut) sondern daran, dass die Hintergrundgeräusche auf einem ähnlichen Lautstärke-Niveau abgemischt sind. Normalerweise würde man nun mithilfe der Lautstärke-Tasten durch Erhöhen oder Absenken der Laustärke versuchen das zu nivellieren. Hier kommt eben die Dialogtaste zum Einsatz. Drückt Ihr drauf, werden nur und ausschließlich die Dialoge angehoben ohne die Gesamtlautstärke erhöhen zu müssen. Das der Dialogmodus aktiv ist, erkennt Ihr an an der grünen LED über dem Fernsehsymbol.

Ansonsten leuchtet die LED nämlich standardmäßig in weiß. Auch hier ist es letztendlich ein Tastendruck, der aber so unendlich viel Komfort ermöglicht.

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Der direkte Wettbewerber Sonos hat zwar auch so eine Funktion; hierzu muss aber immer zwingend die App genutzt werden. Da sage noch Einer, Fernbedienung ist out.

Last but not least hat die SoundTouch im Bereich Musik die komplette Funktionalität der anderen SoundTouch-Lautsprecher. Durch das integrierte W-Lan habt Ihr direkten und drahtlosen Zugriff auf kostenfreies Internet-Radio oder den (kostenpflichtigen) Radio-Dienstleister TuneIn. Selbstverständlich kann die SoundTouch 300 auch mit Streamingdiensten wie Deezer und Spotify umgehen. Ebenfalls ist Spotify Connect mit an Board; das bedeutet, dass Ihr die SoundTouch 300 direkt aus der Spotify-Applikation heraus anwählen könnt. Für dieses Feature ist aber ein kostenpflichtiger Spotify Premium Account notwendig; was aber aufgrund der ausschließlich nur dortigen Verfügbarkeit von 320 kbit/s und der damit deutlich verbesserten Wiedergabequalität für Euch kein Hindernis darstellen sollte. Damit die Presets genutzt werden können sind die Tasten 1-6 auf der Fernbedienung dafür umrahmt und es muss auf der Fernbedienung mithilfe der SoundTouch-Taste die SoundTouch 300 umgestellt werden.

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Alternativ lässt sich die SoundTouch 300 auch jederzeit mithilfe der App auf dem iPhone/iPad oder Mac für das Streaming umschalten (in der Applikation kann allerdings nicht wieder zurück auf den Fernsehton geschaltet werden; das erfolgt ausschließlich über die Fernbedienung der SoundTouch 300). Selbstverständlich lässt sich bei der Musikwiedergabe die SoundTouch 300 auch mit anderen SoundTouch-Lautsprechern, in meinem Fall der SoundTouch 10,c in eine Wiedergabegruppe zusammenfassen. Seit dem Update aus 09/2017 lässt sich der auch der Fernsehton über Multirooming an andere SoundTouch-Lautsprechern übertragen. Weitere Details dazu entnehmt Ihr bitte meinem Review zum Bose SoundTouch 10. Das fehlende Display habe ich weder als störend noch als „fehlend“ empfunden, da die SoundTouch 300 ja als Multiroom-Soundbar am Markt platziert wurde und die mitgelieferte Fernbedienung eigentlich alle notwendigen Befehle hervorragend abdeckt und zusätzlich noch die App auf dem iPhone/iPad zur Verfügung steht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Bedienung der SoundTouch 300 analog zu den übrigen SoundTouch-Lautsprechern verhält und für meine Begriffe intuitiv um die Bedienbarkeit „Fernseher“ erweitert wurde.

Insgesamt ist die SoundTouch 300 als ausgewogen und trotzdem dynamisch zu bezeichnen. Der Bass hat ob der Größe einen erstaunlichen Tiefgang und vermag eine saubere und dynamische Kurve abzubilden. Wie oben angedeutet, kann die SoundTouch 300 mithilfe des Bassmodul Acoustimass 300 und den Virtuallity Invinsible 300 Wireless Surround Speaker zu einem 5.1 Heimkinosystem erweitert werden. Somit kann das System jederzeit flexibel den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Bei mir werden es in mittelfristiger Zukunft eher die Virtually Invinsible 300 Wireless Surround Speaker werden. Denn mein Wohnzimmer mit knapp 20 m² ist einfach zu klein für den Acoustimass 300 und würde nur unnötig Ärger mit den Nachbarn erzeugen. Wer allerdings ein Wohnzimmer ab 25 m² oder größer sein Eigen nennt, sollte das Acoustimass 300 Bassmodul gleich mitnehmen. Denn hier gehen bei der Raumgröße und dem damit verbundenen Sitzabstand zum Fernseher höchstwahrscheinlich die Effekte im Tieftonbereich über die Distanz verloren. Grundsätzlich sollte aber Einem bewusst sein, dass aufgrund der Bauweise einer Soundbar einem klassischem und entsprechend hochwertigen  5.1 Heimkinosystem wie der Bose Lifestyle 650 (wer Interesse an einer Bose Lifestyle 650 hat, kann sich gerne von mir oder meinem Kollegen Frank von www.bosevomfachmann.de beraten lassen) unterlegen ist.

Fazit

Bose ist mit der SoundTouch 300 ein wirklich gutes Produkt gelungen; nicht umsonst ist die SoundTouch 300 die meistverkaufteste Premium-Kompaktsoundbar Deutschland´s. Das hat vielfältige Gründe. Die hochwertige Optik trägt meiner Meinung nach auf jeden Fall dazu bei; ist Diese auch endlich auch dem Preis angemessen. Selbstverständlich weiß auch der Klang zu überzeugen, insbesondere im Bassbereich vermag die SoundTouch 300 zu überraschen ohne das dabei Mitten und Höhen untergehen. Da hilft natürlich auch das mitgelieferte Einmess-System AdaptiQ wodurch sich zudem ein beeindruck raumfüllender Klang erzeugen lässt, was man der SoundTouch 300 aufgrund der kompakten Bauform gar nicht zutrauen mag. Die gute Einbindung in die SoundTouch-Produktfamilie und dem damit einhergehenden Multirooming tun ihr Übriges. Damit das System komfortabel bedient werden kann, legte man eine Fernbedienung bei; die mit wenigen Handgriffen zur Universalfernbedienung (bis auf wenige Ausnahmen) programmiert werden kann. Das Bluetooth integriert ist, kann man als extrem cleveren Schachzug werten. Das man mithilfe des Acoustimass 300 Bassmodul und den Virtually Invinsible 300 Wireless Surround-Speaker die SoundTouch 300 zu einem 5.1 System ausbauen kann ist natürlich eine tolle Flexibilität.

Trotz all der Vorzüge hat die SoundTouch 300 zwei Schwächen, über die ich nicht hinwegsehen kann. Konkret finde ich die Anzahl der HDMI-Ports sehr sparsam; aufgrund der Gestaltung der Anschlüsse auf der Rückseite hätte man durchaus einen zweiten HDMI-EIngang verbauen können. So muss unter Umständen mit ein er HDMI-Weiche gearbeitet werden, was immer eine Kompromisslösung darstellt. In meinem Fall muss ich den Ton meiner xBox One S nämlich via Opt-In Kabel zur SoundTouch 300 schicken, denn die HDMI-Weiche kann offensichtlich nur das Video-Signal via HMDI übertragen. Außerdem hätte ich mir aufgrund des Preises ein virtuelles Dolby Atmos gewünscht, was innerhalb der nächsten 2-4 Jahre flächendeckender Standard in den deutschen Wohnzimmern werden wird. Ansonsten sind meine Frau und ich sehr zufrieden mit dem Kauf. Wir haben tollen, raumfüllenden Klang inklusive einer sehr guten „Musikanlage“. Durch die Preset-Tasten ist das Hören von Musik unglaublich einfach und sorgt dafür, dass ich wieder mehr Musik höre und so meiner Leidenschaft wieder etwas mehr frönen kann

Dieses Gesamtpaket aus Funktionalität, Klang und tadelose Verarbeitung lässt sich Bose allerdings auch entsprechend vergüten. Die, unglaublich stabile, UVP von Bose liegt bei 799,00€. Mein Test bestätigt diesen Preis, denn kein anderer Hersteller vereint die genannten Eigenschaften mit einer zusätzlichen Flexibiliät. Außerdem ist eine hochwertige Fernbedienung mit dabei, die mit wenigen Handgriffen zur Universalfernbedienung umprogrammiert werden kann. So etwas kostet als separate Anschaffung auf dem Markt sicherlich um die 100,00€ aufwärts.

Wollt Ihr ein Mehr an Rumms haben; so schlägt das separat erhältliche Acoustimass 300 Wireless Bass Modul mit weiteren 799,00€ zu Buche. Auch hier sind neue Technologien wie die „Quiet Port“ Technologie verbaut. Diese sorgt dafür, dass die entstehenden Vibrationen des sehr kompakten Subwoofers minimiert werden und die verbleibenden Vibrationen in den Klang mit einfließen können.

Die zusätzlich erhältlichen Virtually Invinsible 300 Wireless Rear Speaker schlagen mit weiteren 349,00€ auf das Budget drauf. Das macht bei einer gewünschten Vollausstattung  ein Gesamtbudget von 1947,00€. Das Investment lohnt sich für alle Diejenigen unter Euch, die auf der Suche nach einem flexiblen, nach Ersteinrichtung einfach zu bedienenden System mit wirklich erstaunlich gutem Klang und gepaart mit einem wirklich edlen Design sind. Heimkino-Enthusiasten werden sich unter Umständen am fehlenden Dolby Atmos stören.

Persönlich bin ich sehr, sehr zufrieden und bereue den Kauf keineswegs.

Welche Soundbar steht denn in Eurem Wohnzimmer? Oder nutzt Ihr ein 5.1 Heimkino-System? Euer feedback ist wie immer in den unten folgenden Kommentaren erwünscht.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

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2 Kommentare zu „Die Bose SoundTouch 300 im Test – Sind die Grenzen tatsächlich verschoben worden

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