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Meine Woche 06/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Wochenrückblick auf meinem Blog,

auch diese Woche war in der Tech-Welt wieder Einiges los. Mit Sicherheit hat der Start des HomePod, der smarte Lautsprecher von Apple, am 09.02.2018 alle weiteren Meldungen der Woche nahezu dominiert.

Seitdem ist er in den USA, Australien und bei den Engländern käuflich zu erwerben. Er liegt bei 349,00$. Apple bietet auch hier die Apple Care Garantieverlängerung an welche bei 39,00$. Der sollte eigentlich direkt dazu gekauft werden, denn der Reparaturpreis von 280,00$ ist als gesalzen zu bezeichnen. Kommt noch Versand hinzu sind weitere 20,00$ fällig; da kann man sich fast schon einen neuen HomePod kaufen. Da der Start in Deutschland noch nicht erfolgte, sind die deutschen Preise natürlich noch unklar; die jüngsten Hardware-Releases lassen  ähnliche Preise vermuten. Erste Tests bescheinigen dem HomePod erstaunlich gute Klangeigenschaften im Vergleich zum Wettbewerb (hier wurden aber hauptsächlich die Smart Speaker der anderen Internetgiganten getestet, lediglich der Sonos One kam von einem Audio-Hersteller) dafür soll Siri, das eigentliche Feature des HomePod, gelinde gesagt extrem schlecht sein. Nicht nur, das Siri alle privaten NAchrichten vorliest, ganz egal, welcher Nutzer Siri auf dem HomePod diese Anfrage stellt; auch einfache Kommandos werden nicht immer sauber umgesetzt. Da ist gerade im direkten Vergleich zu Amazon Alexa noch Strecke gutzumachen.

Für Fans von hochwertigen Audio-Equipment gab es vergangene Woche sehr schlechte Nachrichten. Der sowohl nach Umsatz als auch nach zahlenden Mitgliedern nach wie vor stärkste Streaming-Dienst Spotify strich Mitte vergangener Woche die „Spotify Connect“ Schnittstelle für Soundsysteme und AV-Receiver, die älter als zwei Jahre sind. Mithilfe von „Spotify Connect“ lassen sich kompatible Geräte auch direkt aus der Spotify-App heraus als Lautsprecher ansteuern. Betroffen von der Streichung sind Geräte nahmhafte Hersteller wie NAD, Onkyo, Philips, Dynaudio, Logitech, Pioneer, Bang & Olufsen, Marantz Denon und Yamaha. Eine präzise Auflistung ist auf der Spotiy-Webseite zu finden. Spotify begründet das mit Änderungen an seiner Backend-Plattform. Trotzdem ist das eine Frechheit, denn ein Großteil der Hersteller ist im gehobenen Preissegment unterwegs. Je nach Geräte-Ausstattung kann vereinzelt auf alternative Übertragungswege wie AirPlay, ChromeCast oder Bluetooth zurückgegriffen werden, trotzdem ist es eine massive Einschränkung in der Benutzerfreundlichkeit. Zudem wollen Denon, Marantz und Yamaha die Schnittstelle mit eigenen Firmware-Updates wieder reaktivieren.

Amazon restrukturiert seine Streaming-Sparte und bündelt nun unter dem Namen „Prime Video“ alle seine bisherigen VoD-Dienste. Damit muss der Nutzer nun nicht mehr die Differenzierung in prime Video, Prime Instant Video oder Amazon Video vornehmen.

Erfreuliche Nachrichten gibt es für uns Alle als Konsumenten. Denn die EU verbietet das sogenannte Geo-Blocking. Mit dem Geo-Blocking konten Händler ihre Angebote anhand der Länder-IP immer auf das jeweilige Land beschränken. Im Umkehrschluss war es also nicht möglich, die gleiche Ware zu einem günstigeren Preis aus dem EU-Ausland via Internet zu bestellen. Ein weiterer Schritt zu einem einheitlichen EU-Binnenmarkt. Leider gilt diese Regelung nicht allumfassend. Für Güter mit einem digitalen Urheberrecht wie eBooks, Musik und Online-Spiele ist das geo-Blocking weiter zulässig. Das bedeutet auch, dass Netflix weiterhin Inhalte in bestimmten Ländern aussperren darf. Der Empfang von SkyGo allerdings darf nicht mehr auf Deutschland beschränkt werden; das sollte die Fussball-Seele erfreuen.

Die EU, genauer die EU-Wettbewerbskommission, hat eine formelle Untersuchung gegen Apple eingeleitet. Im Genauen soll auf Antrags von Österreichs (dem sich auch die Länder Frankreich, Italien, Spanien, Schweden sowie die Handelspartner Norwegen und Island anschlossen) die Übernahme von Shazam durch Apple überprüft werden. Konrekt befürchte man eine „konkrete und erhebliche negative Audswirkung auf den Wettbewerb “ durch die Übernahme des Musik-Erkennungsdienstes vom iPhone-Konzern.

Das war diese Wocxhe auch nicht die einzige negative Meldung für den Konzern aus Cupertino. Im offziellen Support-Forum von Apple sowie diversen anderen Tech-Foren häufen sich für das iPhone X die Beschwerden, dass bei einem Anruf das Display deaktiviert, also dunkel, bleibt. Dadurch kann der Anruf nicht entgegen genommen werden. Erst nach knapp 10 Sekunden nach Start des eingegangenen Anrufs springt das Display an. Oftmals haben dann die Anrufer ihren Anruf schon beendet. Ziemlich blöd für einen Anruf; denn das Smartphone ist ja (wie man im Namen durch den Wortteil „-Phone“ erkennen kann) primäre ein Gerät zum Telefonieren. Da sollte alsi die Grundfunktion grundlegen schon funktionieren; vor allem wenn man sich den Preis vor Augen führt.

EIn Soft-Reset schafft genauso wenig Abhilfe wie ein Clean Install. Das Problem tritt nach ein bis zwei Tagen wieder auf. Apple verspürach, das Problem näher zu untersuchen, betonte aber, dass es sich wohl um ein Softwareproblem handle. Mein iPhone X ist bisher noch nicht betroffen, das Problem werde ich aber natürlich im Auge behalten und gegebenfalls auf twitter berichten.

Das war es von dieser Woche und von mir.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

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