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Meine Woche – 04/18

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

es ist, wie immer Zeit, für meinen persönlichen Rückblick auf die vergangene Woche. Und ich kann Euch sagen, da war Einiges los.

Vergangenen Dienstag gab es für Pixelmator Pro ein Update mit einer kleinen Versionsnummer, die aber durchaus einige gravierende Verbesserungen beinhaltete. Viele Werkzeuge wurden teilweise massiv erweitert. Beispielsweise lassen sich beim Zuschneiden nun feste Seitenverhältnisse festlegen und sich als Preset für eine spätere Wiedervorlage abspeichern. Überhaupt wurde in dem Update Wert darauf gelegt, bei vielbenutzten Werkzeugen wie auch Vektorsteuerung ein Preset für eine Wiedervorlage zu implementieren.

Ebenfalls am Dienstag gab es für alle relevanten Plattformen von Apple ein Update. Während watchOS und tvOS reine Wartungsupdate waren, sollten die Änderungen in der Version macOS 10.13.3 und iOS 11.2.5 deutlich umfassender ausfallen.

Konkret wurde an den Sicherheitslücken Meltdown und Spectre sowie dem Passwort Bug im Mac App Store in den Systemeinstellungen Hand angelegt. Auch die Nachrichten-App fand in dem Update Beachtung. Die größte Neuerung unter dem iOS Update war zweifelsohne die tiefgreifende Unterstützung des bis dato noch nicht veröffentlichen HomePod.

Zu iOS gab es zudem noch zwei interessante Dinge zu vermerken. Einerseits ist laut diversen Statistiken (unter anderem den Zugriffen von iOD-Devices im iOS App Store) iOS 11 gerade einmal auf knapp 65% aller dafür geeigneten iOS Geräte installiert. Obwohl gerade Nutzer von iOS-Devices als updatefreudig gelten; überrascht die Statistik nur oberflächlich. Denn iOS 11 ist leider zu instabil und produziert dazu noch zu viele Fehlermeldung im alltäglichen Workflow. Passend dazu gab es ja auch schon eine Masse an bugfix-Updates für iOS 11. Nur zum Vergleich, iOS 10 war im Vorjahr zum Vergleichszeitraum schon auf geschätzt auf knapp 80% aller damals verfügbaren iOS Devices installiert (Apple veröffentlichte die Statistik im Jahr 2017 rund vier Wochen früher, nämlich am 04.01.2017). Außerdem gibt es nach wie vor noch 32-bit Apps die immer noch kein Update auf 64-bit erfahren haben; jedoch im Alltag diveser Nutzer unerlässlich sind. Zum Anderen gab Apple eine Vorschau auf iOS 11.3 für ausgewählte Quellen frei. Insofern ungewöhnlich, als dass es sich um ein Versionsupdate handelt.

Neben dem ersehnten Schalter zum Abstellen der batteriebasierten CPU-Drosselung ist ab iOS 11.3 nur noch eine softwarebasierte Authentifizierung für HomeKit notwendig. Das sollte dem etwas erlahmten Markt neuen Aufschwung geben und zudem die entsprechende Hardware günstiger werden lassen fällt doch damit die hardwaregebundene Authentifizierung durch spezielle Chips aus. Außerdem zeigt sich AirPlay 2, was ja auch Multirooming beherrschen soll, in der Beta von iOS 11.3. Passend zum baldigen Start des HomePod.

Überhaupt war der HomePod ein sehr bestimmendes Thema in der vergangenen Wochen. Seit dem 26.01.18 lässt sich für die Kunden aus den USA, Großbritannien und Kanada der HomePod bestellen. Wie üblich müssen wir in Deutschland noch darauf warten.

Laut ersten Testberichten soll der Klang für die Verhältnisse von Apple überraschend gut sein (man denke da nur an die Boombox mit integriertem iPod-Dock, das Teil klang eher wie Hustensaft) und übertrifft wohl den Amazon Echo; welcher auch eher den Fokus auf die integrierte Sprachsteuerung legt. Klanglich ist der HomePod sonst aber nicht besser als die etablierte Konkurrenz im Lautsprechermarkt. Das hätte mich auch sonst überrascht. Schließlich sind in dem Segment der Smartspeaker auch namhafte Audio-Hersteller wie Bose, Sonos, Harman/Kardon und JBL vertreten, die allesamt bis auf Sonos über mehr als 60 jahre Erfahrung im Bau von Lautsprechern verfügen. Auf der anderen Seite sind die Gegner im Bereich Sprachassistenten mit Amazon Alexa und Google Assistant auch nicht gerade als „Thekenmannschaft“ zu bezeichnen. Das wird als in Englisch schon mehr als schwer genug für Apple, da einen Fuß in die Tür zu kriegen. Wenn ich  mir dann noch Siri in Deutsch auf iOS und macOS ansehe, oh je Apple….

Kommen wir noch einmal zu macOS zurück. Laut verfügbarer Beta soll macOS 10.13.4 vehementer vor 32-bit Apps warnen, die laut Fahrplan von Apple mit dem Erscheinen von macOS 10.14 nicht mehr gestartet werden können. Grundsätzlich ist also das Ende von 32-bit Apps unter iOS und macOS damit endgültig vollzogen; spannend wird dabei insbesondere Microsoft Office 2016 sein. Interessanterweise läuft die 32-bit Office-Version laut diversen Nutzerberichten stabiler als Ihr 64-bit Pendant….

Logic Pro X erfuhr am Dienstag ebenfalls ein großes Update. Die Version 10.4 bekommt neben neuen Instrumenten auch eine Fülle von neuen Loops spendiert. Über 800 neue Loops stehen dem Nutzer nun zur Verfügung. Außerdem gab es noch eine neue Tempo-Erkennungstechnologie sowie diverse kleinere Verbesserungen für die Stabilität und Performance.

Last but not least wurde Swift Playground 2 von Apple veröffentlicht. Die App für das iPad richtet sich ja eher an das jüngere Publikum und soll Ihnen den Zugang zum Programmieren erleichtern. Außerdem ist mit den neu eingeführten Abonnements nun das Folgen von Dritt-Anbietern einfacher und enthält Update-Hinweise für neu publizierten Content der gefolgten Dritt-Anbieter.

Das aktuelle Modell iPhone X bekam die Woche auch ein interessantes Gerücht. Laut diversen Zulieferer-nahen Quellen soll das iPhone X nicht mehr als günstigeres Modell nach der im Herbst erwarteten iPhone-Keynote verkauft werden. Als Technologieträger soll dadurch eine subjektiv empfundene Wertminderung des Kunden verhindert werden; viel entscheidender dürfte wohl der zurückhaltende Absatz im so wichtigen chinesichen Markt sein. Die dortigen Käufer sind über den als „Notch“ betitelten Balken sowie den immens hohen Preis irritiert und greifen deshalb wohl zum iPhone 8 Plus.

Falls sich jemand wunderte; warum diverse iCloud-Dienste wie die iCloud-Fotomediathek, das iCloud-Backups suw. nicht funktionierten. Apple hatte die vergangene Woche mit massiven Server-Ausfällen in der iCloud-Sparte zu kämpfen. Zum Abschluss der Woche sind laut offizieller Webseite alle Dienste wieder auf Grün geschaltet; folglich also wieder zu 100% einsatzbereit.

Auch aus der Wirtschaft gab es eine interessante Meldung. Die Europäische Wettbewerbskommision verhängte gegen Qualcomm eine Strafe in Höhe von knapp 1 Mrd $ weil sie es als erwiesen ansahen, dass Qualcomm durch unzulässige Zusatzzahlungen seine Vormachtstellung im Bereich Mobilfunkchips ausnutze und somit den Wettbewerb unterband Konkurrenten wie Intel versuchte aus dem Markt zu verdrängen. Bekanntgeworden ist der Sachverhalt durch Dokumente von Apple im Rahmen der Steuerermittlungen im Fall Irland. Laut den Dokumenten zeigte sich Apple stark interessiert an den Mobilfunkchips von Intel, sah aber letztendlich von einer Anfrage eines Angebotes ab; da noch ein laufender Lieferantenvertrag mit Qualcomm bestand und die Gefahr einer Rückforderung seitens Qualcomm bestand.

Ich hoffe, dass Euch mein Rückblick mit meinen Highlights aus der Woche gefällt. Was waren denn Eure Highlights aus der KW 4? Feedback wie immer in den unten folgenden Kommentaren.

 

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

 

 

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