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Der Einfluss des iPhone 5S

Hallo zu einem neuen Blog meinerseits,

wie der Titel schon verrät, geht es heute mal um ein Review eines iPhone 5S. Dazu höre ich schon die ersten Leser schreien „Das ist doch voll die alte Gurke, das hat doch keine Power und ist doch sowieso viel, viel zu klein“. Die Leute haben natürlich Recht und trotzdem hat das Flashback-Review für das iPhone 5S hier schon seine Darseinsberechtigung. Denn Apple führte mit dem iPhone 5S damals ein paar Technologien ein, die heute bei iPhones und auch anderen Smartphones gar nicht mehr wegzudenken sind und  in gewisser Art und Weise einen Benchmark in Sachen Leistung und User-Experience setzten.

Zudem schaute ich mir an, ob das Gerät heute noch als Daily-Driver etwas kann und was die Schwächen aus heutiger Sicht sind.

Kommen wir zunächst noch mal zur Optik des iPhones. In dem Blog zu dem iPhone SE habe ich ja schon etwas zur Erscheinung gesagt und Diese hat sich auch bis heute nicht geändert. Es ist für mich ein wahrer Genuss, das iPhone aus der Box zu nehmen und es anzufassen. Die Haptik ist unerreicht, die Formsprache klar und gut definiert; das Design einfach geradlinig und funktional. Das Gerät liegt einfach fantastisch in der Hand. Gerade auch die Materialien auf der Rückseite mit dem Alu und den beiden Glasstreifen haut mich jedesmal wieder aufs Neue um. Kurzum gesagt, für mich ist das iPhone 5S (iPhone SE natürlich auch; da gleiche Bauweise) einfach das schönste und sexieste iPhone, welches bisher die Fabrikhallen von Foxconn verlassen hat.

Um ein einigermaßen faires Ergebnis zu erzielen, wurde das iPhone 5S als neues iPhone in Betrieb genommen, ohne ein Backup mit alten Software-Fragmenten durchzuschleifen.

Die Einrichtung war gewohnt einfach und einfach gewohnt. Lediglich meine Apple ID ist von mir eingetragen worden um auf meine persönlichen Informationen zugreifen zu können.

Ansonsten fangen wir mit dem Offensichtlichem, dem Display an.

Apple verbaute seinerzeit das Retina-Display mit der nach wie vor aktuellen Auflösung von 326ppi ein. Das Display ist somit für ein 4″ Smartphone wirklich mehr als ausreichend scharf. Einzelne Pixel oder eine Treppchenbildung lassen sich im Alltag nicht erkennen. Das liegt natürlich auch an iOS und der Darstellung des Menüs.

Auch die Blickwinkelstabilität und das Kontrastverhältnis ist auch heute noch völlig ausreichend im Alltagsgebrauch. Das Kontrastverhältnis mit 800:1 geht ebenfalls noch in Ordnung. Ein Mehr ist natürlich immer schön, geht aber auch häufig zulasten des verbauten Akkus.

Durch die Größe von 4″ ist das Display natürlich kompakt, mir persönlich allerdings auch deutlich zu klein, wie in dem Review zum iPhone SE angeführt. Ferner merkt man beim Surfen im Internet, dass durchaus viele mobile Webseiten einfach an Displaygrößen von 4,5″ aufwärts angepasst sind.

Trotzdem lässt sich durch die Qualität des Panels mehr als nur vernünftig im Internet surfen!

Was das iPhone 5S seinerzeit aber so Besonders machte; sind die technischen Neuerungen die Apple seinerzeit einführte.

  • Touch-ID
  • 64-bit A7 Prozessor
  • M7 Motion Co-Pozessor
  • True Tone Flash

Da ist natürlich zuallererst der Touch ID Sensor zu nennen. Apple ermöglichte somit mit einem Schlag eine extrem komfortable Verschlüsselung seines Gerätes und legte den Grundstein für die spätere Technologie Apple Pay (leider nach wie vor nicht in Deutschland verfügbar). Zudem animierte Touch ID den User dazu einen Sperr-Code für das Display zu setzen. Dies war notwendige Voraussetzung um Touch ID überhaupt nutzen zu können. Somit wurden über 65% der iPhones mit einem Sperr-Code versehen, welche zuvor keinen Sperr-Code hatten. Dies trug maßgeblich zur Sicherheit der persönlichen Daten bei und reduzierte die iPhone-Diebstähle massiv.

Zudem führte Apple den ersten 64-bit Prozessor in einem Smartphone ein. Das war eine nahezu identische Umwälzung für den Markt wie seinerzeit die Einführung der 64-bit Architektur auf der Desktop-Plattform. Plötzlich konnten Apps auf die nahezu gesamte Performance der Hardware zugreifen ohne zeitgleich, exponentiell gesehen, die Energiezufuhr zu erhöhen. Durch diese Architektur schaffte es der Prozessor zudem deutlich mehr Befehle gleichzeitig abzuarbeiten um anschließend auch wieder schneller in den Ruhezustand zu wechseln.

Das klappte, dank nativ auf 64-bit programmiertem iOS 7, auch wirklich hervorragend. Zudem wurde mit dem M7 Motion Co-Prozessor erstmals eine separate CPU verbaut, welche nur für die Berechnung der GPS-Dienste zuständig war. Das trug ebenfalls zur verbesserten Effizienz und der Mehrleistung der eigentlichen CPU bei.

Leider beschnitt Apple das System künstlich durch die Limitierung des Arbeitsspeichers, welcher nur 1GB aufwies. Warum sich dies als Bumerang aus Kundensicht darstellt; dazu später mehr.

Wichtig hierbei nur zu wissen, das man 64-bit Architekturen damals entwickelte; um mehr als 4GB Ram adressieren zu können.

Last but not Least ist der sogenannte True Tone Flash zu nennen. Apple setzte hier ein Verfahren ein, was es so auch bei extrem hochwertigen Blitzen im Profi-Bereich der Fotografie seine Verwendung fand. Ein simples und dennoch effektives Werkzeug, da hier zwei unterschiedliche Weißwerte mit einem Algorithmus aufeinander abgestimmt werden. Apple erreichte somit eine wesentlich harmonischere und farbgetreuere Belichtung der Fotos. Somit waren die „Mumien-Fotos“ der iPhone 5 Bilder quasi Geschichte.

Kommen wir nun zum Handling des Gerätes; und Dieses ist einfach fantastisch. Das Gerät fühlt sich einfach unglaublich gut und wertig an. Man kommt wunderbar mit einer Hand und dem Daumen in jede Ecke des Displays. Gerade in hektischen Situation eine echte Wohltat da es doch die Gefahr des Runterfallens deutlich minimiert. An der Verarbeitung gibt es selbst nach fast drei Jahren Dauerbenutzung (meine Frau benutzte das Gerät noch von 09.2015 – 09.2016) nichts auzusetzen. Kleinere Schrammen sind natürlich an den Kanten im Laufe der Zeit dem Gerät anzusehen. Trotzdem sieht das iPhone, durch die oben erwähnten Materialen, noch nach „Oberklasse“ aus.

Die Bedienung des Gerätes ist auch heute noch ausreichend flott. Natürlich ist es aus heutiger Sicht kein absolutes High-End Smartphone mehr. Das Casual-Business aber stellt das iPhone vor keine großen Probleme. Dank der LTE-Unterstützung für in Deutschland alle wichtigen LTE-Frequenzen ist man im Internet mit dem entsprechenden Datentarif zügig und ohne lange Wartezeiten unterwegs. Die Darstellungsqualität ist, wie oben erwähnt, ausreichend scharf und von guter Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität geprägt. Zu keiner Zeit machte bei mir das Gefühl breit, ein „altes“ Smartphone zu besitzen, breit. Eine tolle Leistung von Apple.

Allerdings sind mir auch ein paar Schwächen aufgefallen. Die Größte ist die Limitierung des Arbeitsspeichers von 1GB. Man kann dies beim Wechsel der Home-Screens beobachten, da ist das iPhone 5S mit dem iOS 10 einfach nicht 100%tig geschmeidig. Zudem lässt sich ebenfalls im Multitasking zwischen den einzelnen Apps oder mehreren geöffneten Tabs im Safari die Begrenzung gut reproduzieren. Werden die Apps wieder „nach vorne“ geholt, laden Diese oftmals komplett neu. Ebenfalls werden die Tabs einmal komplett refresht. Es bedeutet nicht, dass dies ein K.O. Kriterium darstellt; jedoch wird dadurch natürlich der Akku sowie das Datenvolumen stärker belastet. Beides kann sich als Archillesferse in der täglichen Nutzung erweisen. Die überwiegenden iPhone 5S, welche heute noch aktiv im Umlauf sind, haben meist schon zwei, drei Jahre Nutzung mit entsprechenden Ladezyklen auf dem Buckel. Zudem werden diese Geräte häufig mit kleinen Datentarifen betrieben.

Der vergleichsweise „kleine“ Akku ist einfach der eigentlichen Größe des Gerätes geschuldet… Außerdem ist die FaceTime-Kamera mit 1,2MP aus heutiger Sicht schlicht antiquitiert.

An dieser Stelle möchte ich zu dem Akku nochmal etwas anmerken: „Habt Ihr ein iPhone 5S, welches sich optisch ohne Dellen am Rahmen etc. pp. darstellt, ist ein Akkuwechsel bei einem authorisierten Händler für 89,00€ definitiv eine sinnvolle Option für Euch“  < wenn Ihr bisher mit Eurem iPhone 5S zufrieden seit.

Zum Schluss möchte ich nochmal auf die Kamera eingehen. Seinerzeit verbaute Apple einen 8MP-Sensor mit einer f/2.2 Blende mit einem sogenannten True Tone LED Flash. Die Kamera weiß im Alltagsgebrauch auch heute noch durchaus zu überzeugen. Ich nutze meine iPhone Kamera recht häufig für Schnappschüsse und Fotos aller Art. Ich habe das iPhone eben immer dabei und deswegen ist mir eine gute Kameraleistung schon wichtig. Die Fotos können auch heute noch durch eine vernünftige Schärfe sowie harmonische Farbdarstellung überzeugen. Interessanterweise sind meine drei besten Fotos aus meiner Smartphone-Ära welche die ich mit dem iPhone 5S geschossen habe (lt „The Roll“ von EyeEm). 

Das beste Foto ist anbei anzuschauen.

Kommen wir also zum Fazit

Das iPhone legte seinerzeit ein paar Meilensteine auf. Der Wichtigste ist hierbei Touch ID. Nie war es so einfach; seine Displaysperre mit einem entsprechenden Sperr-Code zu versehen. Außerdem ermöglichte Apple auf eine neue, nahezu kinderleichte, Art und Weise eine Verschlüsselung seiner persönlichen Daten auf dem iPhone. Das stellte seinerzeit einfach einen neuen Standard da. Auch die Verknüpfung mit der Apple ID zum Freigeben der Downloads und Zahlungen innerhalb des App Stores trug maßgeblich dazu zum Erfolg der Finger-Print Sensoren bei. Auch andere Hersteller adaptierten dieses Feature mehr oder weniger erfolgreich.

Das Design ist meiner Meinung einfach absolut zeitlos, edel und weiß auch heute noch durch einen gelungenen Material-Mix zu überzeugen. Durch den Formfaktor und die Größe liegt das Gerät einfach super in der Hand. Lediglich die damalige Begrenzung auf 1GB RAM stellt nach heutigen Anforderungen einen Wermutstropfen da. 2GB RAM wären auch gerade in Kombination mit dem ersten 64-bit Prozessors schick gewesen.

Als Daily-Driver hat das iPhone 5S unterm Strich alle Aufgaben mehr als zufriedenstellend erledigt.  Nach wie vor ausreichend schnelle Performance, die Unterstützung der wichtigen LTE-Geschwindigkeiten, sowie die nach wie vor vernünftige Kamera lassen für den Casual-Smartphonenutzer an sich keine Wünsche offen. Lediglich das 4″ Display war etwas zu klein für mich :-P. Somit ist das iPhone meiner Meinung nach wie vor noch ausreichend gut ausgestattet und ideal zum Weitergeben in der Familie oder an Freunde geeignet. Man bekommt somit ein iPhone, welches über nach wie vor aktuelle Sicherheitsfeatures verfügt, eine gute Kamera-Leistung besitzt und eben einfach kompakt und handlich ist. Löblich außerdem von Apple, dass iOS 10 in Version 10.1.1 ohne sichtbare und nervige Einschränkungen drauf läuft. Wohlgemerkt für ein Gerät welches im September 2013 das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Da darf Google sich mit seiner aktuellen Pixel Smartphone Serie ein Beispiel dran nehmen!

Nach dem Marktstart von vor drei Jahren ist das iPhone 5S technisch gesehen definitiv noch kein altes Eisen und so verwundert es mich nicht, dass es durchaus noch diverse aktiv genutze Geräte gibt.

P.S. mein iPhone 5S bekommt der Bruder meiner Frau, welcher aktuell noch mit einem Samsung Galaxy Ace rumläuft. Er wird denken, dass sein Smartphone fliegt. Natürlich mit einem frisch gewechselten Akku; versteht sich von selbst.

Ich hoffe, dass Euch dieser kleine Trip in die Vergangenheit gefallen hat.

Kennt Ihr noch jemandem, der ein iPhone 5S nutzt? Hatte Ihr vielleicht selbst eines? Was hat Euch besonders gut bei dem iPhone 5S gefallen? Euer Feedback wie immer in den nachfolgenden Kommentaren erwünscht

 

Mach´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

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