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Die mögliche Zukunft der MacBooks

Heute möchte ich Euch meine Gedanken bezüglich möglicher Veränderungen im Portfolio der MacBooks mitteilen. Viele werden denken, das ist ein Blick in die Glaskugel. Stimmt auch 😀

Trotzdem habe ich mir Gedanken darüber gemacht, mich mit Freunden und Leuten ausgetauscht, die beruflich in ständiger Verbindung mit der Mac OS X Hardware stehen.

Neulich erläuterte ich meine Sichtweise bezüglich des USB-C-PortsUSB-C-Ports. Diese Schnittstelle wird in naher Zukunft sicherlich Einzug in alle MacBooks einhalten.

Die Schnittstelle ist klein, reversibel und vereint alle gängigen Anschlüsse.

Dadurch können mit Sicherheit noch flachere Geräte konzipiert werden. Ob das Mantra „Immer dünner und dünner“ das Richtige ist; wird die Zukunft zeigen.

Gerade die thermischen Aspekte im Bereich der Profi-Geräte setzen hier einfach physikalische Grenzen.

Das 12“ MacBook bildet hier nur den Anfang. Wenn man ja den aktuellen Gerüchten Glauben schenken mag; legt Apple hier noch ein 14“ MacBook nach.

An ein Gerät in der 13“ Größe mag ich nicht so recht glauben, da hier keine signifikante Differenzierung besteht.

Ein 14“ MacBook bietet durch das größere Display einen größeren Anreiz. Ferner kann hier definitiv ohne Probleme ein zweiter USB-C-Port sowie sicherlich eine bessere Laufzeit und mehr Leistung eingesetzt werden.

Zu Erinnerung; das 11“ MacBook verzichtet im Gegensatz zu dem 13“ MacBook Air auf einen SD-Karten Slot. Deshalb ist dieser Gedankengang nicht völlig unrealistisch.

Im Grunde also die gleiche Strategie wie mit der aktuellen MacBook Air Reihe.

Kommen wir damit also nun zur MacBook Air Serie. An ein komplettes Einstampfen glaube ich wegen des extrem lukrativen Bildungsbereich nicht.

Lediglich die 11“ Variante könnte hier eingestellt werden, schließlich fehlt da ja auch der SD-Karten Slot und bietet mit insgesamt 1366 x 768 Pixeln auch eher ein Mäusekino als Display. Aufgrund von ergonomischen Aspekten sicherlich schlecht an die entsprechenden Schulen verkaufbar. Dazu kommt das Gerät mit nicht mehr zeitgemäßen 4 GB RAM.

Gerade neulich gab es erst die Meldung (ifun.de), dass vor allem amerikanische Schulen statt dem iPad eben doch lieber einen Computer bevorzugen wollen.

Da würde das MacBook Air in der 13“ Variante aus mehreren Gründen ideal zu passen.

Es bietet mit 1400×900 eine angemessene Auflösung (MacBooks mit einem Retina-Display sind für die Schulen sicherlich nicht im Haushaltsbudget einplanbar). Die 12 Stunden Akkulaufzeit und die zwei USB-A-Ports ermöglichen einen langfristigen Einsatz und ermöglichen das Benutzen bestehender IT-Infrastruktur. Das Gerät wird für den Edu-Bereich mit 8 GB RAM und dazu einer 128 GB SSD ausgestattet sein. Dies bietet genügend Performance, der Speicher sollte ausreichend sein für Text- sowie Programmierarbeiten  und ist gleichzeitig kostengünstig zu kalkulieren.

Preislich denke ich da so an 999,00€. Bei einer hohen Abnahmemenge wird Apple da auch sicherlich  entsprechende Rabatte für die Schulen einräumen. Als Education-Angebot bekommen da sicherlich auch Studenten einen Zugriff auf dieses Angebot.

Das von mir selbst genutzte 12“ MacBook wird sicherlich den Einstieg für den „Consumer-Bereich“ bilden.

Da diese Gerät dann gute zwei Jahre auf dem Markt ist, wird hoffentlich noch mal eine leichte Reduzierung des Preises passieren.

Es wäre ein zumindest analoges Verhalten wie damals bei dem MacBook Air. Das Verhalten ist durchaus legitim; musste Apple doch in einigen Bereichen des 12“ MacBook bestehende Technologien völlig neu denken. Die Entwicklungskosten dafür dürften einen nicht unerheblichen Betrag in Apples Entwicklungsabteilung verschlungen haben.

Dafür ist es schließlich extrem leicht, sehr mobil und für den alltäglichen „Hausgebrauch“ wie im Netz surfen, Emails Abrufen, Netflix und Spotify konsumieren und seine Fotos verwalten mit ausreichend Leistung ausgestattet.

Die wesentlich spannendere Entwicklung wird der Sparte der MacBook Pro Serie bevorstehen.

Die Pro-User sind aktuell die Zielgruppe, welche sich am stärksten vernachlässigt sieht.

Eine Entscheidung, welche nicht nachvollziehbar ist, schließlich hielten diese gerade in den schlechten 90ern Apple die Treue und waren entscheidend an der Wiederauferstehung Apples beteiligt. Die sind mit der Entwicklung der Pro-Geräte überhaupt nicht glücklich und tätigen schon seit einer Weile keine Investitionen bei Apple. Geld spielt erfahrungsgemäß bei diesen Leuten eine durchaus untergeordnete Rolle. Einerseits wird für diese Kunden zu wenig Leistung geboten und andereseits können sie nichts mit den verlöteten und verrammelten Kisten anfangen….

Wird es in die Richtung sogenannter Convertibles gehen, welche einen Tablet-Modus ermöglichen.  Das halte ich für nahezu ausgeschlossen.

Mac OS X ist schließlich überhaupt nicht an Touch-Screens angepasst. Um dies aufzufangen müsste also Apple das iOS an die Intel-Architektur anpassen.

Da würde sich dann der Einsatz der ARM-Architektur anbieten. Jedoch gibt es bei beiden Lösungen das Hindernis der kompletten Anpassung von Software und externer Peripherie.

Eine Entwicklung der ich nicht so recht Glauben schenken mag. Schließlich betonte Cook mehrfach auf diversen Veranstaltungen deutlich, dass es keine Verschmelzung von Mac OS X und iOS bzw. das es eine Ablösung von Mac OS X zu iOS hin geben soll.

Ein nochmals dünneres Design würde zu Lasten der Performance gehen.

Entsprechende CPU-Power erzeugt eben einfach eine gewisse Abwärme. Ein Umstand den auch Apple und Intel nicht ändern können trotz deutlicher Verbesserung der Effizienz und Leistungsaufnahme der intel-Chips. Physikalische Gesetzmäßigkeiten lassen sich eben nicht wirklich austricksen.

Meiner Meinung nach macht die Implementierung von Touch ID einen großen Sinn. Diese Verschlüsselungstechnik hat sich durchaus bewährt und würde ein neues Level an Sicherheit ermöglichen sowie den Pro-Status dadurch untermauern.

Seit Jahren wünschen sich die Nutzer ja einen Sim-Karten Slot in dem MacBooks. Das wird sicherlich schwer umzusetzen zu sein im Hinblick auf den Sim-Schlitten und dem damit verbundenen Platzverlust im Gehäuse.

Jedoch hat Apple dieses Jahr die eSim 9,7“ iPad Pro vorgestellt.

Denkbar und vor allem umsetzbar wäre da ein Transfer der zugrunde liegenden eSim-Technologie von iPad zu dem MacBook. Ein entsprechendes Patent bekam Apple in den USA vor ein paar Wochen zugesprochen.

Die Größen der MacBook Pro Retina Reihe wird sicherlich nicht geändert werden.

Ein Bedarf an 17“ Notebook ist nunmehr nur noch rudimentär vorhanden.

Notebooks in dieser Displaygröße sind selbst in der Windows-Welt nur noch selten zu finden.

Leistungstechnisch dürfte sicherlich die verbaute Hardware bei beiden Größen aufgerüstet werden und eine größere Differenzierung erfahren.

Inwieweit Intel bestehende Power von dedizierten Grafikkarten mit der Intel HD Graphics ausgleichen kann, ist durchaus extrem schwierig zu beurteilen.

Wünschenswert wäre allerdings bei dem 13“ MacBook Pro Retina eine Mittelklassegrafik mit 1 GB Arbeitsspeicher.

Das größere 15“ MacBook Pro Retina sollte durchaus eine Grafikkarte mit 4 GB Arbeitsspeicher an Bord haben. Damit wird es wieder das mobile Pro-Gerät für Fotografen und Co.

Die CPU-Ausstattung mit Dual-Core und Quad-Core Prozessoren für das 13er und das 15er MacBook Pro Retina hingegen finde ich durchaus gelungen und wird sicherlich beibehalten werden. Da wird höchstwahrscheinlich nur auf eine modernere Architektur umgestellt die zudem den erfreulichen Nebeneffekt einer nochmals verlängerten Akkulaufzeit, Stichwort Skylake, haben wird.

Zum Abschluss möchte ich noch einmal erwähnen, dass ich weder Analyst noch irgendwelche Quellen bei asiatischen Zuliefern habe. Hier sind lediglich meine Erfahrungen, die technische Entwicklungen von Apple und Zulieferern und die Meinung von anderen Menschen, welche ebenso leidenschaftliche Apple-User wie sich sind, mit eingeflossen.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

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2 Kommentare zu „Die mögliche Zukunft der MacBooks

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