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Das Design des MacBooks im Alltag

Nachdem ich nun mit Euch meine Beweggründe für den Kauf des 12“ MacBooks geteilt habe, möchte ich mich heute dem Design und den damit verbundenen Gebrauch im Alltag befassen.

Nachdem ich dieses Gerät ausgepackt hatte und es ohne lästige Sicherungen in den Händen hielt; war mein erster Gedanke:

„WOW. Wie kann das Gerät so flach und gleichzeitig so schön sein“

Apple ist ja durchaus bekannt für Design und Ästhetik aber hier hat Apple sich durchaus selbst übertroffen.

Wer ein MacBook Air sein Eigen nennt, wird mit der Designsprache des 12“ MacBooks vertraut sein und einen Wiedererkennungswert vorfinden. Für alle anderen wird das zunächst ein unwirkliches Gefühl vom Handling bedeuten. Selbst die MacBook Pro Retina sind ja schon unglaublich flach und kompakt aber das MacBook setzt hier noch mal Einen drauf. Um es mal in Zahlen auszudrücken; das Gerät ist 920 Gramm schwer (oder leicht, je nachdem aus welchem Blickwinkel man es betrachtet), am Scharnier gerade einmal 1,31 cm dick und auf der gegenüberliegenden Seite misst das Gehäuse gerade einmal sagenhafte 0,35 cm.

Hiermit ergibt sich meiner Meinung nach aber auch ein echter Nachteil. Das Gerät ist so fein und filigran gestaltet, dass man durchaus Angst haben könnte es zu zerbrechen. Das Gefühl wird eindrucksvoll dadurch zementiert; wenn man das MacBook an seiner dünnsten Stelle anhebt.

Meiner Meinung nach hat Apple bei dem Gerät zumindest von der Gehäusestärke das technische und mechanische Limit erreicht.

Für mich darf es definitiv nicht dünner werden!

Die mechanische Verarbeitung allerdings lässt Apple-typisch keinen Raum zur Beanstandungen.

Das Gehäuse ist wie üblich ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium; welches unglaublich präzise gearbeitet ist. Es gibt keine Spaltmaße, keine knackenden Geräusche am Scharnier und erst recht keine scharfen Kanten oder Grate an den Rändern des Gehäuses.

Eine wichtige Neuerung ist allerdings das Scharnier welches nun auch aus Aluminium gefertigt wird.

Alle anderen MacBooks haben bisher ein Scharnier aus Kunststoff.

Einzig die Aussparung am Trackpad zum Anheben des Display ließe sich noch etwas feiner verarbeiten; ist allerdings auch Kritik auf allerhöchstem Niveau. Kurzum, die mechanische Verarbeitung ist allererste Sahne.

Das Display kann den hohen Standard für mein Empfinden durchaus halten. Es ist knackscharf, schöne Kontraste und eine gleichmäßige Ausleuchtung. Ich konnte jedenfalls im alltäglichen Gebrauch keine Lichthöfe feststellen.

Da Apple allerdings ein Glossy-Display verbaut, ist ein Arbeiten unter freiem Himmel gerade auch bei direkter Sonneneinstrahlung nur bedingt zu empfehlen. Ich suche mir dann immer ein schattiges Plätzchen 😛

Eine Tatsache bezüglich des Retina-Displays möchte ich allerdings nicht verschwiegen.  Bei den MacBook Pro mit Retina gab es Fälle wo eine partielle Ablösung der speziellen Displaybeschichtung stattgefunden hat. Wie es bei meinem 12“ MacBook aussieht, kann erst ein Langzeittest zeigen. Mein 15“ MacBook Pro Retina ist bisher davon verschont geblieben.

Trotzdem ist dieser Umstand gerade bei den Preisen ärgerlich, zumal der Support von Apple hier auch durchaus zwiegespalten agierte. Ein Umstand, welchen ich nicht verharmlosen oder unter den Tisch fallen lassen möchte.

Der spannendste Punk war für mich die komplett neuentwickelte Tastatur von Apple.

Apple setzt hier nicht mehr auf den klassischen Scherenmechanismus, sondern auf einen eigens entwickelten „Butterflymechanismus“. Deshalb ist die Tastatur so unglaublich flach, fast wie eine OnScreen-Tastatur auf einem iPad, trotzdem lässt sich auf ihr nach kurzer Eingewöhnungszeit angenehm und präzise darauf tippen. Für diesen Komfort hat Apple die einzelnen Tasten etwas größer gemacht aber dafür auch den Abstand zwischen den einzelnen Tasten verringert. Wie das Schreiben für langjährige Tipper nach dem 10-Finger-System aussieht kann ich nicht sagen, da ich mein eigenes 2-Finger-Suchsystem verwende 😉

Sehr gelungen finde ich die Tastaturbeleuchtung, welche ein großer Fortschritt zu der bisherigen Illumination ist. Jede Taste wird jetzt einzeln von einer LED beleuchtet, was zu einer deutlich gleichmäßigeren Ausleuchtung führt.

Bisher waren ja „Lichtquellen“ für die Beleuchtung zuständig (Ob das korrekt ausgedrückt ist, entscheidet Ihr selbst). Auf jeden Fall ist die Beleuchtung bei den älteren Geräten deutlich unregelmäßiger. Der direkte Vergleich hierzu war verblüffend. Einzig die „Shift“-Taste fällt von Ausleuchtung marginal ab. Für mich jetzt kein Grund, die Qualität abzuwerten. Eventuell einfach nur eine kleine Fertigungstoleranz der darunterliegenden LED-Diode.

Kommen wir zum Akku und das ist eigentlich recht kurz abgehandelt.

Apple hat sich hierfür ein neues „terassiertes“ Design ausgedacht um auch die  allerletzten Winkel im Gehäuse optimal für die Batterie auszunutzen.  Mich jedoch interessieren als Nutzer solche Fakten nicht wirklich. Daher sind für mich die Daten wie Leistung und Größe der Batterie etc. pp. nicht wirklich relevant.

Wichtig ist hier für mich nur damit einen ganzen „Arbeitstag“ arbeiten zu können. Das Versprechen wird meines Erachtens ganz klar erfüllt und somit genügt Apple hier einfach meinen Ansprüchen! So simpel ist das.

Zu guter Letzt möchte ich noch kurz auf die Anschlüsse eingehen.

Aufgrund des unglaublich kompakten Designs gibt es nur einen einzigen USB-C-Port sowie eine 3,5 mm Klinkenbuchse für den Anschluss eines kabelgebundenen Kopfhörers. Zwei Mikrofone runden das Gesamtpaket ab. Mehr Anschlüsse gibt es schlicht und ergreifend aber nicht.

Zum Abschluss möchte ich also versuchen, eine Frage auf die eingangs gestellte Frage zu finden.

Das Design bedeutet für mich im Alltag ein extrem kompaktes und leichtes Gerät, einem tollen Display und einer überraschend angenehmen Tastatur.  Somit sind alle meine persönlichen Anforderungen erfüllt. Das Ganze mit einer  Akkulaufzeit, welche zumindest für meinen Arbeitstag i.d.R vollkommen ausreichend ist und unterwegs noch nie vorzeitig  schlapp machte 😀

Wieso und weshalb nur ein USB-Port verbaut wurde? Wie macht sich der einzelne USB-C-Port im Alltag bemerkbar? Das sind Fragen; welche ich gerne die Tage erörtern möchte.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

 

Nachtrag

Meine technischen Bewertungen nehme ich grundsätzlich nur aus Nutzersicht vor. Das bedeutet, dass ich keine technischen und geeichten Messgeräte benutze; eventuell kommen mal softwarebasierte Testergebnisse zum Tragen. 

Bitte beachtet dies beim Lesen meines Blogs 🙂

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